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Schmetterlingsbuntbarschzucht- Microgeophagus ramirezi

Der Schmetterlingsbuntbarsch, Microgeophagus ramirezi, ist einer der schönsten Zwergcichliden und trägt den Namen Schmetterling zu Recht. Da diese kleinen Südamerikaner ein friedliches Verhalten haben sind  sie als Beifische für Diskusse und Skalare bestens geeignet.

 

Unsere Ramirezi zeichnen sich durch ihre Größe und Farbbrillanz aus. So erreichen unsere Zuchtmännchen eine stolze Größe ca. 7 cm und die Weibchen sind dementsprechend etwas kleiner. Um diesen hohen Qualitätsstandard zu erreichen und über Jahre zu erhalten ist sehr viel Fleiß und Engagement zu den Tieren nötig. Jetzt mag man sagen, so schwer ist das doch nicht, sollte man wissen, dass ich ein absoluter Perfektionist bin. Das heißt in Klartext, das die Ramirezi alle typischen Merkmale aufweisen sollten, wie z.Bsp: ihre Gesichtszeichnung und die Farbbrillanz um nur einiges zu nennen.

Die Zuchttiere sind in unseren so genannten T-Block untergebracht, welcher ein Volumen von ca. 3500 Liter umfasst. Unsere Schmetterlingsbuntbarsche  pflegen ihre Gelege und führen dann ihre Larven aus. Da in den Zuchtbecken mehrere Paare sind, stimulieren sie sich gegenseitig, so dass sich mehrere Gelege in derselben Entwicklungsphase befinden, dabei sind Gesamtbruten von bis zu 2000 Jungfischen keine Seltenheit und beim ausschwärmen der Brut kann es dann passieren das Jungfische von anderen Paaren in der Nachbarschaft „adoptiert“ werden.

In der Regel werden sie in diesem Stadium von den Eltern getrennt und in unseren „Babyblock“ umgesetzt. In der Zwischenzeit sind dann die Artemiacysten aus unserer eigenen Ernte geschlüpft. Durch ihre geringere Größe gegenüber ihren amerikanischen Verwandten, sind diese hervorragend zum anfüttern der Jungfischbrut geeignet.

Ab einer bestimmten Größe und je nach Menge werden dann die Jungfische in größere Becken umgesetzt und zusätzlich an andere Futtersorten gewöhnt.  So verfüttern wir in dieser Größe u.a. einen feinen Rinderherzmix nach eigener Rezeptur, Lobstereier, Cyclops sowie  zwei Tage alte Zuchtansätze von Nauplien. Nun werden einige sagen, dass die 2 Tage alten Nauplien einen geringeren  Nährwert haben. Dies trifft aber auf unsere Nauplien nicht  zu, da unsere Artemiacysten mit Originalwasser von den Seen gespült werden und anschließend so getrocknet und eingefroren werden. Daher bleiben alle Mineralien und Algensporen an der Eihülle haften und werden dann im Ansatzwasser gelöst und stehen daher den Nauplien als Nahrung zu Verfügung. Zusätzlich werden noch einige Tropfen Algenwasser aus unseren Seen  zugegeben.(siehe Bild Artemiazucht)

Da die Fütterung abwechslungsreich und gehaltvoll ist, kann  man den Fischen beim wachsen zu sehen. Der  Rhythmus von Futterangebot und Wasserwechsel wirkt sich positiv auf das Verhalten unsere Fische aus. Da beim Wasserwechsel  Schwankungen in den Wasserbiologie entstehen, die wir bewusst nicht beeinflussen, zeigt sich das in der  Widerstandfähigkeit und Robustheit der Fische. Selbst nach umsetzen in Fremdbecken fangen die Fische  schon an sich neue Reviere zu suchen.

Der Schmetterlingsbuntbarsch ein friedlicher, lebensfroher und prächtiger Fisch der uns immer viel Freude und Spaß gemacht hat und sicher noch lange machen wird.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.